Carl-Küstner-Grundschule
Carl-Küstner-Grundschule

Die Geschichte unserer Schule

Zur Chronik der Carl-Küstner-Grundschule in Guntersblum

Bis Mitte der 60er Jahre war die Volksschule Guntersblum in dem Gebäude am Marktplatz gegenüber dem Gasthaus Adler untergebracht. Da damals schon Platzmangel herrschte beschäftigte man sich mit dem Gedanken eines Neubaus. Ein Neubau auch im Hinblick auf die „Neue Zeit“, denn die gute alte Volksschule war nicht mehr up to date, denn in den neueren pädagogischen Schriften wurde eine ganz neue und mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Schulform, die Hauptschule propagiert. Im Hinblick auf diese Schulform, deren Fächerkanon und deren neue Stundentafel wurden auch neue Fachräume gebraucht.

Die da wären: Physik-/Chemiesaal, Werkraum und (wenn möglich) Sprachlabor für das neue Fach „Englisch“. Die Lehrerausbildung an den EWHs wurde umgestellt, neue Prüfungsordnungen erstellt usw. kurzum man wollte für die neue Zeit gerüstet sein.

So baute Guntersblum in der Götzenstraße 19 in den 60er Jahren ein neues Grundschul- und ein neues allen Anforderungen der Hauptschule entsprechendes Hauptschulgebäude, weihte es 1967 ein und der Betrieb begann.

Schon bald bekam die Hauptschule Guntersblum den Namen „Carl – Küstner – Schule“ der berühmte Maler des Altrheins und des Rieds und späterer Kunstprofessor an der Universität München, der auch ein großer Sohn Guntersblums war, stand Pate für die Namensgebung.

Für die Schule und die ortsansässigen Vereine war eine neue Turnhalle in Aussicht genommen, die 1984 Realität wurde, doch da war die Hauptschule für Guntersblum schon kein Thema mehr.

Denn auch die Politik dachte um, „Dezentrierung“ und „Bürgernähe“ waren die magischen neuen Worte. Die Landratsämter sollten entlastet und bestimmte Dienstleistungen an andere noch zu schaffende Verwaltungseinheiten gegeben werden.

Diese neuen Verwaltungseinheiten waren die „Verbandsgemeinden“. Die neue Verbandsgemeinde Guntersblum nahm 1972 ihren Dienst auf. Die Dienststelle war das gleiche Schloss wie heute. Aber damit alles glatt lief musste vorher noch die Kreisgrenze korrigiert werden, so dass Dorn – Dürkheim vom Kreis Alzey – Worms zum Kreis Mainz – Bingen wechseln musste – Alsheim genau anders herum.

Das Schulsystem in den Verbandsgemeinden musste auch angepasst werden, denn jede Verbandsgemeinde sollte nur noch eine Verbandsschule als Hauptschule haben und eine oder mehrere Grundschulen. Die Verbandsschulen sollten möglichst zentral in der VG liegen, also von allen Orten möglichst gleich weit entfernt und sie mussten so bemessen sein, dass alle Hauptschüler der VG gleichzeitig unterrichtet werden konnten.

So kam es, dass die Verbandsschule für die VG Guntersblum als Hauptschule Dolgesheim errichtet wurde. (Der Schulneubau in Dolgesheim wurde umgewidmet.) Das Hauptschulgebäude in Guntersblum wurde Grundschule. Neben Guntersblum gab es in der VG – Guntersblum noch die GS Uelversheim und die GS Dorn – Dürkheim. Das ehemalige Grundschulgebäude in Guntersblum wurde und wird bis heute als Kindergarten genutzt. Schulleiter der Grundschule war Herr Rektor Helm. Sein Nachfolger wurde Herr Rektor Köhler. Ab 1992 (August) wurde die Schulleitung durch Herrn Konrektor Albrecht verstärkt. In dieser Zeit war die Schule teilweise dreizügig, auch bedingt durch den starken Zuzug russlanddeutscher Familien, die alle in der Xantener Straße siedelten. Herr Albrecht übernahm die kommissarische Schulleitung als leitender Konrektor im Jahre 2001 und als Rektor 2004. Ihm folgte 2010 Frau Rektorin Belan als Schulleiterin nach.

 

Verfasser: D. Albrecht, Rektor i.R.



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