Carl-Küstner-Grundschule
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FAQs zu unserem Ganztagsbetrieb

 

Stand November 2020


Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

verständlicherweise entstehen bei der Entscheidungsfindung, ob Sie Ihr Kind zu unserem Ganztagsbetrieb anmelden, viele Fragen in Ihren Köpfen, die Sie gerne an mich herantragen dürfen. Damit alle von diesen Fragen und den dazugehörigen Antworten profitieren, haben wir uns entschieden, diese Seite einzurichten. Hier führen wir Ihre Fragen und die dazugehörigen Antworten auf.

Vorweg müssen wir zum aktuellen Zeitpunkt (November 2020) allerdings Folgendes anmerken:

Die ganz konkrete organisatorische und inhaltliche Planung des GTS-Betriebs ist erst dann möglich, wenn wir exakte, verbindliche Anmeldezahlen haben. Auf Grundlage dieser Zahlen weist uns das Land Lehrerwochenstunden und Gelder zu, um Personal für den Nachmittag zu gewinnen. Ebenso planen wir den Nachmittagsbetrieb daraufhin im Detail, weil wir dann erst wissen, für wie viele Kinder Zeitfenster, Räume, Aufsichten, Lehrkräfte usw... benötigt werden.

Vor diesem Hintergrund werden wir diese Seite sicherlich immer weiter fortschreiben, so dass Fragen künftig immer schon sehr ausführlich und an der Realität orientiert beantwortet werden können.

In diesem Jahr, in dem wir unsere Ganztagsschule aufbauen, müssen wir uns an folgenden Fahrplan halten:

-Erfragung der verbindlichen Anmeldezahlen bis Ende 2020
-Fortbildung der Schulleitung/GTS-Koordinationskraft bezüglich der Abschlüsse von Verträgen und der Personalgewinnung im Februar 2021
-Studientag des Kollegiums mit dem GTS-Berater des Landes Rheinland-Pfalz zur konkreten Planung des Nachmittagsbetriebs Ende Februar 2021
-Beantragung der notwendigen Lehrkräftestunden für den Nachmittagsbetrieb, Vertragsabschlüsse mit außerschulischen Kooperationspartnern sowie pädagogischen Fachkräften sowie Einstellung von FSJ-ler*innen etc... ab März 2021 bis zum Ende des Schuljahres
-Exakte Ausgestaltung des pädagogischen und organisatorischen Konzepts sowie der dazugehörigen Raumplanung bis zum Ende des Schuljahres

Nun aber zu Ihren Fragen:


        •       Welcher Caterer wird das Mittagessen übernehmen?
 

Aktuell beziehen alle Schulen der Verbandsgemeinde Rhein-Selz ihr Mittagsessen von der DSG- Schulverpflegungs-GmbH. Die einzigen Unterschiede, die es hierbei gibt, sind der Tatsache gezollt, dass in einigen Schulküchen aufgrund der Größe und Ausstattung Essen frisch zubereitet werden kann, in anderen Essen gefroren angeliefert und aufgetaut werden kann und an anderen Schulen, so beispielsweise an unserer, das Essen warm angeliefert, warm gehalten und dann an die Kinder ausgegeben werden kann.  

 Der Vertrag mit einem Caterer wird immer über mehrere Jahre abgeschlossen, dennoch finden jährliche Umfragen zur Zufriedenheit mit der Mittagsverpflegung an allen Schulen statt, die dann Grundlage einer Neuorientierung oder eines erneuten Vertragsabschlusses sind, wenn der bestehende Vertrag ausläuft. Da wir im Moment ja noch eine Betreuende Grundschule sind, ist uns der Caterer bekannt. Wir sind mehrheitlich zufrieden mit dem Essen. Wir freuen uns allerdings auch auf die Option, andere Formen der Essenzubereitung nutzen zu können, wenn uns eine neue Mensa/Schulküche gebaut wurde, die das ermöglicht.


        •       Welcher Kostenrahmen ist für das Mittagessen geplant?


Eltern zahlen für das Essen einen Pauschalbetrag, der jährlich neu errechnet wird (Genaueres hierzu können sie den Anmeldeunterlagen zur Mittagsverpflegung im Rahmen unserer Betreuenden Grundschule auf dieser Homepage entnehmen).  Der Preis liegt aktuell zwischen 3,50€ und 4,50€ pro Mahlzeit, kann durch entsprechende Antragsstellung aber auch auf 1,00€ pro Mahlzeit reduziert werden.


        •       Welches AG-Programm wird im Detail angeboten?


Das konkrete AG-Angebot wird erst zu Beginn des neuen Schuljahres feststehen, wenn das Personal für den Nachmittag gewonnen wurde und entsprechende Angebote ausgearbeitet hat. Den Kindern wird das AG-Programm zu Schuljahresbeginn vorgestellt. Danach dürfen sie sich entsprechend ihrer Neigungen und Interessen in die AGs einwählen.


        •       Welcher Zeitraum ist für die AG`s vorgesehen?


Eine AG dauert täglich eine Stunde. Die Kinder verbleiben außerdem mindestens ein halbes Jahr in der AG, die sie gewählt haben.


        •       Wer betreut mein Kind im Rahmen des Nachmittagsangebots? 

                 Welche Qualifikation muss das Personal haben?

 

In engem Kontakt zum Unterricht stehende, ergänzende Maßnahmen wie beispielsweise die Hausaufgaben-/Lernzeiten oder Fördermaßnahmen werden grundsätzlich mit pädagogischer Unterstützung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften (Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen) durchgeführt. Mindestens die Hälfte des eingesetzten Personals soll deshalb aus Lehrkräften bestehen. Pädagogische Fachkräfte werden unbefristet nur eingestellt, wenn sie eine pädagogische Qualifikation nachweisen können, mindestens die einer Ganztagsschulgruppenleitung. Diese Qualifikation müssen diese Kräfte während ihrer befristeten Einstellung berufsbegleitend erwerben.

In allen weiteren Angeboten der Ganztagsschule, z.B. in Projekten, Arbeitsgemeinschaften, freizeitpädagogischen Maßnahmen kann auch sonstiges Personal eingesetzt werden (Musikschullehrer*innen, Übungsleiter*innen, Trainier*innen, staatlich geprüfte Sportlehrer*innen, Diplom-Sportlehrer*innen, Hauswirtschaftsmeister*innen, FSK-ler*innen, Bundesfreiwilligendienstableister, Mitarbeiter*innen von Kooperationspartnern aus Vereinen, Institutionen, Ehrenamtler*innen, Selbstständige).

Alle im Ganztagsschulbetrieb eingesetzten Personen haben die persönliche Eignung für die  Übernahme ihrer Aufgaben nachzuweisen, indem sie ein Gesundheitszeugnis und ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

 

               •       Werden schulfremde AG`s auch außerhalb der Schule

                       stattfinden?

 

Grundsätzlich beginnen und enden alle AG’s in der Schule. Sollte es beispielsweise für eine sportliche Tätigkeit nötig sein, den Sportplatz aufzusuchen oder im Rahmen einer AG ein Ausflug stattfinden, läuft dies genauso wie im Vormittagsbetrieb ab. Die eingesetzte AG-Leitung hat die Aufsichtspflicht für die Kinder und alle Kinder sind wie am Vormittag auch versichert, weil Ausflüge bzw. das Aufsuchen außerschulischer Lernorte eine Schulveranstaltung sind.


        •       Wann werden die geplanten Baußmaßnahmen stattfinden und in

               welchem Umfang werden diese die Abläufe und Nutzung von

               Räumlichkeiten im Alltag einschränken?

 

Ein genauer Starttermin für die Baumaßnahmen ist uns noch nicht bekannt. Die Baumaßnahmen werden den Vormittags- und Nachmittagsbetrieb gleichermaßen einschränken, weil sie grundsätzlich unangenehm sind, selbst, wenn besonders lärmintensive Tätigkeiten in Ferienzeiten verlagert werden. Die letzten größeren Baumaßnahmen wurden vor einigen Jahren an unserer Schule durchgeführt, daher wissen wir, was das bedeuten wird, wissen aber auch, dass wir trotz dieser „Belastungen“ gut zurechtkamen.  Da es damals „Raumprobleme“ gab, ließ uns unser Schulträger mobile Klassensäle stellen, in denen wir uns wider aller Erwartungen sehr wohl gefühlt haben. Sollten uns die Raumkapazitäten im Vor- und/oder Nachmittagsbetrieb also nicht reichen, wird diese Möglichkeit wieder in Betracht kommen. Das wird ganz klar von der Zahl der angemeldeten Ganztagskinder abhängen. Grundsätzlich wird es natürlich schöner sein nach Abschluss der Bauarbeiten neue und mehr Räumlichkeiten sowie eine größere Mensa mit dazugehöriger Küche zur Verfügung zu haben. Nichts desto trotz sehen wir durch das Nichtvorhandensein dieser Säle die Qualität unseres Ganztagsbetriebs nicht gefährdet, weil die meisten Qualitätsindikatoren pädagogischer und konzeptioneller Natur sind und wir uns sehr auf deren Umsetzung freuen.


        •       Inwieweit ist die Uhrzeit von 16 Uhr Ganztagsschulende

                verbindlich? Gibt es hier die Möglichkeit an bestimmten/festen

                Tagen für private Verpflichtungen, welchen schon länger

                nachgegangen wird, früher Schluss zu machen?

 

Die Teilnahme am Ganztagsangebot ist montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr für alle Kinder ein Jahr lang verpflichtend. Die Möglichkeit sich für private Verpflichtungen wie beispielsweise Hobbys vor 16.00 Uhr freistellen zu lassen, gibt es also nicht. Trotz allem ist uns klar, dass es, genauso wie im Vormittagsbetrieb auch, durchaus mal einen Grund geben kann, wieso ein Kind früher nach Hause muss. Sie werden deshalb in unserem Schullogbuch einen Vordruck für ein Schreiben finden, mit dem Sie eine solche Ausnahme bei der Schulleitung beantragen können. Ebenso finden wir sicher in Kooperation mit den betreffenden Kirchengemeinden eine Lösung für Kinder, die am Kommunionsunterricht teilnehmen müssen.


        •       Mit wie vielen Ganztagskinder kalkulieren sie zum Start und mit

                welchem Personalschlüssel möchten sie das angehen?

 

Wir kalkulieren mit den exakten Anmeldezahlen, die uns bis Ende des Jahres vorliegen werden. In Anlehnung an diese Zahl wird uns das Land dann die Lehrkräftestunden mitteilen, die uns dafür zustehen, außerdem das Budget, das wir zum Abschluss von Verträgen mit pädagogischen Fachkräften und sonstigem Personal darüber hinaus zur Verfügung haben. Aus Erfahrung wissen wir, dass die Zuweisung der Lehrkräftestunden und des Budgets so kalkuliert wird, dass wir für jedes Nachmittagsangebot angemessenes Personal einsetzen können bzw. auch die Gruppengrößen dem Anlass entsprechend anpassen/optimieren können.


        •       Werden sich die Gruppen unkontrolliert vermischen oder

               getrennt bleiben? In Anbetracht der wohl noch lange anhaltenden

               Corona-Situation, wie sieht das Hygiene- und Abstandskonzept im

              GTS-Betrieb aus?

 

Eine Chance des Ganztagsbetriebs liegt sicherlich klar in einer, wo angebracht, bewussten Durchmischung von Lern- und Erfahrungsgruppen, da ältere und jüngere Kinder an vielen Stellen von gemeinsamem Lernen/Entdecken/Erfahren profitieren.  Mit dieser Prämisse gehen wir somit auch in die Planung. Trotz allem müssen wir natürlich immer damit rechnen, dass das Ministerium uns eine Durchmischung phasenweise nicht gestattet, weshalb wir ein solches Szenario alternativ natürlich mitdenken werden. Gleiches gilt für unser individuelles Hygiene- und Abstandskonzept im Nachmittagsbetrieb. Dieses wird, genauso wie das des Vormittagsbetriebs, immer gemäß des aktuellen „Corona-Hygieneplans für Schulen“ bzw. der Leitlinien des Landes Rheinland-Pfalz für Unterricht an Grundschulen bzw. Ganztagsschulen modifiziert. Seit Beginn der Pandemie haben wir Schulen nun mehrere Hygienepläne und Leitlinien zur Gestaltung des Unterrichts- und Ganztagsbetriebs durch das Land erhalten, so dass wir uns in diesem dynamischen Prozess natürlich nicht auf ein Konzept festlegen können, das dann erst im neuen Schuljahr gelten wird. Nähere und immer aktualisierte Informationen (nicht nur) zu den Leitlinien für den Unterricht an Ganztagsschulen oder die Hygienepläne an Schulen des Landes Rheinland-Pfalz in ihrer aktuell gültigen Fassung erhalten sie allerdings jederzeit über die Seite www.corona.rlp.de, auf die wir sie hiermit gerne hinweisen.

 

 

  • Wird es seitens der Ganztagsschule auch eine Ferienbetreuung geben?

 

Ferienbetreuung ist nicht Bestandteil des Konzepts einer Ganztagsschule. Eltern, die ihre Kinder an einer Ganztagsschule angemeldet haben, nutzen für die Betreuung ihrer Kinder in den Ferien die Angebote im Rahmen des Ferienprogramms, das die Verbandsgemeinde Rhein-Selz anbietet.

 


 

 

Hier finden Sie uns

Carl-Küstner-Grundschule 
Götzenstr. 19
67583 Guntersblum 

 

Kontakt

Sie erreichen uns telefonisch unter 06249-906400 bzw. 06249-8056880 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

Sprechzeiten Sekretariat

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Mittwochs: 08.00 - 11.00 Uhr

 

 

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